Stiftung Warentest will durch Fonds­wechsel mehr aus Riesterfonds heraus­holen

Laut Stiftung Warentest ist eine Riester-Fonds­police nur so gut, wie die Fonds, die in der Police stecken. Das ist zwar einleuchtend, doch kaum ein Versicherer verrät seinen Kunden, welches die guten Fonds in seinem Portfolio sind. Dieses Versäumnis möchte die Stiftung Warentest nun
nachholen. Mit Hilfe ihrer Daten­bank sollen Besitzer einer Riester-Fonds­police in die Lage versetzt werden, heraus­finden, wie sie ihre Police wieder auf Vordermann bringen können. Mit diesem Wissen können sie dann den zuständigen Versicherer kontaktieren und um einen entsprechenden Austausch bitten. Diese Aktion ist meistens noch nicht mal mit Kosten verbunden.

Ein geschickter Fonds­wechsel beherbergt ein enormes Rendite-Potenzial. Die Gesamtrendite hängt vor allen Dingen von der Rendite­ der integrierten Fonds ab. Deren Wertentwicklung kann extrem unterschiedlich sein. Dazu gibt die Stiftung Warentest das Beispiel einer Finanztest-Leserin an. Ein Fonds den die Leserin bis vor zwei Jahren noch in ihrem Bestand hatte, lag über die letzten 5 Jahre gesehen bei gerade einmal 0,6 % Rendite per anno. Nach einem Fondswechsel auf Empfehlung der Stiftung kletterte die Rendite auf bemerkenswerte 11 % pro Jahr. Natürlich lässt sich solch ein Renditegewinn nicht garantieren, auch wird die Stiftung sicherlich nur einen ihrer besseren Wechselerfolge als Beispiel präsentieren. Dennoch ist es einleuchtend, dass eine derartige Fondsoptimierung i.d.R. zu Verbesserungen bei den Einnahmen sorgt.

Natürlich ist ein möglicher größerer Renditezuwachs auch mit einer höheren Risikofreudigkeit verbunden. Die Stiftung Warentest nennt hier Aktienfonds und Investmentfonds als sinnvolle Beimischungen. Über einen Spezialisten für offene Investmentfonds berichteten wir schon mal in der Vergangenheit in unserem Blog.

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