PKV-Berater nehmen vermehrt potentielle Wechselkunden in das Visier

Es ist kein Geheimnis, dass es den Vermittlern privater Krankenversicherungen schon besser ging. In den vergangenen Jahren war der Markt rückläufig, da in den Vorjahren etliche Berufstätige zum Wechsel bewegt werden konnten. Aufgrund dieser Entwicklung suchen mehr und mehr Berater nach neuen Möglichkeiten, um Tarife abzuschließen.

Hierbei geraten Bestandskunden verstärkt in das Visier – nicht zuletzt weil die Möglichkeit eines Wechsels gegeben ist. Seit einigen Jahren sind PKV-Versicherte dazu berechtigt, ihre Krankenversicherung zu wechseln. Hierdurch ergeben sich für den Vertrieb vollkommen neue Möglichkeiten – im Grunde kann jedem Bestandskunden der Wechsel in eine andere PKV empfohlen werden.

Dies wird in der Praxis auch getan, der Markt ist stark in Bewegung geraten. Zu bewerten ist diese Entwicklung ganz verschieden, es gibt sowohl positive als auch negative Aspekte. Letztere möchten wir an dieser Stelle zuerst aufgreifen. Es besteht die Gefahr, dass Versicherungsnehmern, die im Grunde gut versichert sind, der Wechsel in andere PKV-Tarife geraten wird. Doch gerade in solchen Fällen ist ein Wechsel unnötig. Womöglich ist der Kunde im Anschluss sogar schlechter versichert. Dementsprechend gilt es gegenüber solchen Vorschlägen sehr skeptisch zu sein. Es sollte auf jeden Fall im Detail geprüft werden, ob es Vorzüge gibt, die einen PKV-Wechsel rechtfertigen.

Auf der anderen Seite gibt es unzählige Bürger, die einst schlecht beraten wurden und somit in PKV-Tarifen stecken, die in der Tat keine gute Wahl verkörpern. In solchen Fällen ist es wiederum erstrebenswert, sich mit einem Wechsel auseinanderzusetzen. Womöglich bietet sich die Chance, in den Genuss besserer Leistungen zu kommen und gleichzeitig auch noch beim Beitrag zu sparen. Ebenso lässt sich unter Umständen die Beitragsstabilität optimieren, was einen weiteren und zugleich ganz erheblichen Vorzug darstellt.

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